Holzbackofen für Pizzeria: Welcher passt zu Ihrem Gastrobetrieb?

Die italienische Gastronomie hat die Welt erobert. Wenn es ein Gericht gibt, das auf der ganzen Welt Italien repräsentiert, dann ist das auf jeden Fall die Pizza. Die Pizza, die ein Arme-Leute-Essen war, ist scheinbar einfach herzustellen: eine Mischung von Wasser und Mehl, die nach einem Minute fertig gebacken ist. Früher wurde die Pizza vor dem Backen des Brotes gebacken, das Grundnahrungsmittel der armen Bevölkerung, um die Temperatur zu testen.

Die Pizzabäcker haben im Laufe der Jahre viele Tricks erfunden, um die Pizza perfekt herzustellen, dadurch ist sie weltweit so beliebt geworden. Der Holzofen ist heute das Symbol der Pizza-Welt, weil er die Arbeit, die Leidenschaft, die Erfahrung und die Handfertigkeit des Pizzabäckers aufwertet.

Die Pizza ist ein vielseitiges Gericht. Sie kann eine komplette Mahlzeit werden, wenn sie z.B. mit Fleisch, Käse und Gemüse belegt ist. Ein großer Vorteil der Pizza ist, dass man den gleichen Teig je nach Lust und Laune jeweils mit verschiedenen Zutaten belegen kann. Um die Pizza zu backen, sollte man außerdem einfach sie in den Backofen schieben und warten bis sie bereit zum Verzehr ist. Die Pizza braucht also keine Garkombination, wie es dagegen beim Zubereitung von Vorspeisen, ersten und zweiten Gängen oder Nachspeisen oft passiert.

Eine Pizzeria braucht weniger Gastrogeräte als ein Restaurant, weil in eine Pizzarestaurant nur ein Gericht zubereitet wird: die Pizza. Dafür ist es notwendig, einen Backofen zu haben, der sehr leistungsfähig, zuverlässig, schnell und einfach zu verwenden ist.

Es gibt extrem viele professionelle Backofentypen, die sich durch Preis, Qualität, Technologie, Kapazität, Temperatur und Verbrauch (je nach Befeuerungsart) unterscheiden.

In diesem Artikel erklären wir, wie man den richtigen Holzofen für Pizzeria wählt. Unser Fokus liegt auf dem Holzbackofen, weil dieser Backofentyp die Beste Wahl für die Anforderungen einer Pizzeria und für ein hochwertiges Produkt ist.

In vielen Pizzerias werden Elektro- oder Gasbacköfe verwendet und das Ergebniss ist genauso lecker und manchmal sogar hervorragend. Allerdings ist der Holzofen der König beim Pizzabacken sowohl in Pizzeria als auch zu Hause, aus verschiedenen Gründen:

  • Erreichung sehr hohen Temperaturen
  • Dementsprechende starke Verkürzung der Backzeit und Steigerung der Produktivität des Backofens
  • Je nach Holzart erhalten die Pizzen ein einmaliges, rauchiges und holziges Aroma.
  • Die Faszination des Feuers als “lebendige Wesen”
  • Eine traditionelle Methode, die an eine ländliche Kultur und Omas Rezepte erinnert.
  • Die Faszination und Begeisterung der Gäste, vor denen Augen die Flamme brennt und der Pizzabäcker die Pizzen meisterhaft bäckt.

Wir werden dann kurz erklären, wie ein Holzofen fuktioniert und sowohl einige Tipps zu seiner Verwendung geben. Danach kommt eine Analyse der Eigenschaften eines guten Holzbackofens und der Aspekten, die vom Einkauf berücksichtigt werden sollen.

Der Backofen ist die Pizzeria

Was bedeutet das Feuer für die Menschen? Wie wertvoll ist das Backofen für eine Pizzeria? Wir könnten stundenlang darüber sprechen. Für die Menschen stellte die Kontrolle über das Feuer einen großen kulturellen Evolutionssprung dar.

Mit der Entdeckung des Feuers wurde auch das Kochen erfunden, das den Unterschied zwischen „sich ernähren“ und „essen“ auf einer kulturellen Ebene bestimmt hat. Das Feuer übt noch heute auf die modernen Menschen Faszination aus. Wir schlagen diesen interessante Artikel aus „italialegnoenergia.it „ vor, der erklärt, wie Holz die Zugrundelegung der menschlichen Evolution ist. Über das Backen mit Holz wird es gesagt:

“Das Knistern des Feuers ruft, auch unbewusst, Urgefühle ins Gedächtnis des Menschen zurück: die Feuerstelle in einem gemütlichen Haus, die die ganze Familie zusammenbringt, um zu essen und sich zu erwärmen, durch die Wiederentdeckung der Geschmäcke von früher.”

Die kulinarische Kunst hat sich über die Jahrhunderte stark entwickelt und vor einigen tausenden Jahren erschienen die ersten Backöfen, anfänglich in einer Grube, dann aus Lehm, danach aus Ziegel bis zu den Holzbacköfen, die man heutzutage kennt.

Der Holzbackofen stellt für eine Pizzeria die Verbindung mit der Tradition und der großen Sorgfalt für das Produkt dar, das ein großes Geschick für perfektes Backen benötigt.

Die größten Bemühungen der Pizzabäcker betreffen den Backofen: Das Backen der Pizza ist die schwierigste Phase der Pizzaherstellung. Die Kunden bewerten das Produkt und Kundenbewertungen sind uns wichtig. Wir wollen zufriedene Gäste, die den Betrieb aufgrund guten Leistungen weiterempfehlen. Daraus resultiert das Erlangen finanzielles Erfolgs des gastronomischen Betriebes.

Der Backofen ist deswegen das Herzt der Pizzeria, der für die Pizzabäcker einer treuer Begleiter während der Zeit wird. Das Schicksal der Pizzeria hängt vom Backofen ab. Deshalb ist es extrem wichtig, dass er zuverlässig und leistungsfähig ist.

Zusammensetzung eines Holzbackofens

Lass uns jetzt folgende Themen kurz zusammenfassen: die Zusammensetzung eines Holzbackofens, die Unterschiede beim Backen je nach Backofentyp und wie ein Holzbackofen die Wärme zur Lebensmittel überleitet.

Der traditionelle Holzbackofen ist aus Ziegeln und Zement. Er kann für Außen- oder Innenbereich sein und in beiden Fällen befindet sich ein leeres Fach unter dem Backofen zur Lagerung der Holzscheite. Die Holzbacköfen für Innenbereich werden meistens in der Küche gemauert.

Die essentiellen Eigenschaften für den Holzbackofenbetrieb sind das Material und die Form. Das Backofenboden kann mit Ziegel oder mit Steinplatten ausgelegt sein, die beide feuerfest sind. Sie speichern die Hitze des Ofens und leiten sie dann gleichmäßig an den gesamten Backofenboden ab (außerdem ist die Steinplatte gleichförmig und dadurch wird das Essen perfekt gebacken).

Die Kuppel, oder “Cielo” (Himmel) des Holzofens, ist für die Erreichung der Temperatur und für das schnelles Backen wesentlich. Die Flamme brennt an der Wand entlang und erreicht die Mitte der Kuppel. Hier drückt das Gewölbe die Wärme nach unten direkt auf die Pizzen, durch die warmen Luftströme der Flamme, die sich dank dem Feuer und der Forme der Kuppel binden. Die Kuppel ist keine perfekte halbe Kugel: Sie ist leicht abgeflacht wie unser Planet.

Die Backöfen können auch je nach der Höhe unterschieden werden: Die Backöfen mit einem niedrigen Gewölbe sind die besten für das Backen der Pizza wegen des Effektes der oben genannten warmen Luftströme. Die Backöfen mit einem höhen Gewölbe sind dagegen für das Backen des Brotes geeignet, das sich hochwölbt und eine ständige Temperatur und Feuchtigkeit benötigt.

Eine andere Variante ist der freistehende Backofen, der gut tragbar und durch Räder beweglich ist. Hauptsächlich ist er für die Haushaltung ausgedacht aber er passt perfekt auch zu den kleinen Lokales. Dieser Backofentyp, der eine robuste und gleichzeitig leichte Struktur hat, entspricht den Ansprüchen an Bequemlichkeit und Komfort.

Mit Holz backen

Obwohl das Backen im Holzbackofen eine große Faszination ausübt,ist es schwieriger als das Backen in den anderen Backofentypen. Allerdings ist das Backen im Holzbackofen der Protagonist der Backwarenherstellung und der traditionellen neapolitanischen Pizza.

Die wesentlichen Elementen für das richtige Backen im Holzofen sind:

1. Das Feuer

Man fängt mit der Wahl der Holzart und dem Einfeuern, bis eine schöne Glut entsteht. Man sollte die Glut erst verschieben, um den ganzen Backraum anzuheizen, und dann sie seitlich des Feuerraums zurückschieben. Inzwischen steigen die Temperaturen und brennt die Flamme hoch in die Mitte der Kuppel, die bereit zum Backen ist, wenn sie weiß wird und das Feuer nicht mehr so stark brennt.

2. Die Temperatur

In einem gutem Holzbackofen können die Temperaturen eintausend Grad übersteigen. Das perfekte Backen einer Pizza benötigt eine Backofen Temperatur von mindestens 400 – 450°C, aber die erfahrenen Pizzabäcker können notfalls die Backzeit beim Nachlegen von Holzscheiten verkürzen, sodass die Temperatur über 600°C steigt. Wichtig ist auch die Größe der Holzscheite, die man braucht: ein zu kleines Scheit könnte zu wenig für die Menge an Pizzen sein, die man backen sollte, und man sollte danach andere Holzscheite nachlegen; ein zu großes Holzscheit könnte dagegen zu viel sein, falls die Pizzen, die bestellt werden, weniger als erwartet sind.

3. Die Feuchtigkeit

Bevor der Teig in den heißen Ofen kommt, sollte der Ofenboden noch nass ausgewischt werden. Dazu wird ein nasser Lappen genommen und im Backofen gewischt. Das bringt verschiedene Vorteile: Der Boden wird sauber und es wird gleichzeitig Feuchtigkeit in den Backofen gebracht, sodass der Teig sich hochwölbt und trotz der kurzen Zeit sowohl in der Mitte richtig gebacken wird, weil die Kruste sich langsam bildet.

4. Pizzen auf dem Backofenboden

Es ist klar, die Pizza bäckt schneller neben der Flammen. Man sollte aber nicht vergessen, dass der Boden die Wärme zum Teig überleitet. Dabei sinkt die Temperatur genau in dem Punkt des Ofens, wo die Pizza liegt. Man sollte deswegen die Pizzen, immer in den gleichen Punkt des Backofens nicht legen, weil der Boden in dem Punkt nach einer Weile nicht mehr richtig bäckt. Es ist außerdem wichtig, die Pizza um 180 Grad zu drehen und sie auf den Boden in den gleichen Punkt wieder zu legen, sodass sie gleichmäßig und rechtzeitig bäckt.

5. Die Reinigung

Die Reinigung eines Holzbackofens ist wesentlich, damit er korrekt funktioniert und eine lange Lebensdauer hat. In diesem Artikel vertiefen wir dieses Thema. Bevor man anfängt zu backen, ist es wichtig, der Backofen mit einer Bürste richtig zu reinigen. Man sollte dann auf den Backofenboden aufpassen: Falls etwas von der Pizza darauf überläuft und der Boden dadurch schmutzig wird, sollte man ihn mit der Bürste kräftig reinigen. Die Backöfen aus Ziegel könnten eine Zerrüttung oder kleine Risse oder Verschleiß bekommen, die Gründe für Produktivitätsverlust sein können. In dem Fall sollte man die Ziegel oder den ganzen Boden ersetzen. Für Außerplanmäßige Wartungsarbeiten wenden Sie sich immer an qualifiziertes Personal. Falls die Schaden schwer sind, könnte es sich lohnen, sogar einen neuen Backofens zu kaufen.

Den Holzbackofen für Pizzeria wählen

Jetzt möchten wir die Kriterien analysieren, um ein neuen Holzofen für Ihre Pizzeria zu wählen.

Die Wahl Ihres neuen Backofens sollte der Bedürfnissen und dem Potenzial der Küche und der Saal entsprechen.

Die Qualität des Backofens hängt außerdem von der Erfahrung und der Tütigkeit des Pizzabäcker ab, der mit einem neuen Backofen das Produkt verbessern wird.

Die berücksichtigenden Hauptfaktoren bei der Wahl eines Holzbackofens

Die Qualität

Die Materialien, die Zeit, um die Betriebstemperatur zu erreichen, die Endbearbeitung, das Gewicht, die Stabilität und die Beweglichkeit für die freistehenden Backöfen. Die professionellen Holzbacköfen sind gedacht, um viel und stets zu arbeiten. Sie müssen deswegen haltbar, zertifiziert, garantiert und aus hochwertigen Materialien sein.

Noch wichtig ist der Kraftstoffverbrauch im professionellen Bereich. Es könnte große Unterschiede, vor allem wegen der Kosten, zwischen einem alten und einem neuen Backofen sein. Ein professioneller Backofen, der wenig Holz braucht, um die Betriebstemperatur zu erreichen und zu halten, heißt auch Komfort zum Arbeiten, niedrige Festkosten und mehr Zeit. Das ist dank moderner Backöfen möglich, die Tradition und Innovation mittels einer Technologie verbinden und Schamottestein und Edelstahl zusammensetzt.

Die Kapazität

Die professionellen Backöfen sind normalerweise nicht klein, aber der Markt bietet jetzt Lösungen auch für die kleinen Küchen. Es gibt 2 Pizzen-Backöfen und 20 Pizzen-Backofen: Es hängt davon ab, wie viele Pizzen Sie im Durchschnitt in Ihrem Betrieb backen und wie lange sie brauchen. Das ist von der Größe Ihres Lokales und von Ihrem Lieferservice abhängig.

Der Preis

Die Preisen eines professionellen Holzbackofens starten bei einem paar tausend Euro. Falls Sie große und sehr hochwertige Backöfen brauchen oder das Beste wollen dann steigen die Preise beachtlich und müssen Sie mehr Geld, sogar 10 – 15 tausend Euro, ausgeben.

 

Schluss

Die Wahl eines Holzbackofens für Pizzeria kann wegen der unbeständigen Faktoren und der Bedürfnissen jedes Pizzarestaurant Eigentümers schwierig sein.

Der Markt der professionellen Geräte erfährt eine starke Entwicklung in den letzten Jahren: Die Betriebe haben verschiedene Lösungen erfunden, um die Qualität zu verbessern und die Betriebskosten des Backofens zu reduzieren.

Ein guter Holzbackofen für Pizzeria sollte sich schnell aufheizen und die Wärme lange speichern. Er sollte dann die Pizzen gleichmäßig und in allen Punkten des Bodens backen und die Temperatur halten. Der Holzbackofen sollte außerdem funktionell je nach der Größe des Lokales und der Küche und der Herstellung der Pizzen sein.

Abschließend möchten wir noch sagen, dass die Holzbacköfen für Pizzeria eine tragende Säule der Geschichte der italienischen Gestronomie sind. Sie stellen das Ergebnis unserer Kenntnisse über die alten Garmethoden und unserer Leidenschaft für die Pizza und für diese Arbeit dar. Sie gehen außerdem aus einer hervorragenden Wahl der Formen und Materialien und aus einer Untersuchung über den Brennwert der verschiedenen Holzarten hervor.